alter Titel

ehemals Württembergischer Verein zur Förderung der humanistischen Bildung e.V.

Dienstag, 4. August 2015

Der Vorstand stellt sich vor: Dietrich Elsner


In loser Folge stellt unser Verein die Mitglieder des erweiterten Vorstandes vor. Dieses Mal Dietrich Elsner, Jahrgang 1937, geboren in Schlesien, evangelischer Pfarrer und Schuldekan i.R., wohnhaft in Freudenstadt.

Dietrich Elsner, ev. Pfarrer und Schuldekan i.R.
Warum war und bin ich an der Arbeit unseres Württembergischen Vereins zur Förderung der humanistischenBildung e.V. interessiert?

Bereits als Theologiestudent im evangelischen Stift in Tübingen und in den folgenden Semestern in Zürich und Berlin bin ich an der wissenschaftlichen Arbeit der „Bultmann-Schule" beteiligt (u.a. Käsemann-Vorlesungen Sommersemester bei Prof. Fuchs in Berlin und drei Semester bei Prof. Ebeling in Zürich).
Die Bedeutung der alten Sprachen (hebräisch, griechisch, lateinisch) ist mir seit meiner Schulzeit als Seminarist in Maulbronn bewusst. Das Neue Testament ist ja unter anderem auch ein Stück „lebendige Antike".
In der evangelischen Landeskirche in Württemberg konnte ich in den verschiedensten Funktionen (als Gemeindepfarrer, Studiendirektor im evangelischen OKR, Ephorus in Maulbronn, Beauftragter für Lehrplanentwicklung in Theologie und Ethik, evangelischer Schuldekan) die Wichtigkeit humanistischer Bildung wahrnehmen. In den gegenwärtigen Krisen unseres Lebens sind die Beiträge eines Cicero, Platon oder Paulus zur Bewältigung unserer Probleme wichtig. Keinesfalls sind die alten Sprachen und die Beschäftigung mit der Antike nur ein „Orchideenfach". Deshalb können die Veranstaltungen und Vorträge unseres Vereins auch für junge Leute und am Humanismus interessierte Menschen eine Hilfe sein.
Auch als ein „alter Knabe", der seit 1976 erst im "Württembergischen Verein für das humanistische Gymnasium" und seither im "Württembergischen Verein zur Förderung der humanistischen Bildung e.V." tätig bin, kann ich diese Zeit als eine sinnvolle und gute Beschäftigung im Rückblick erkennen.
Wenn Sie meine Ansichten über diese Arbeit interessiert, könnten Sie in den Heften HumanistischeBildung Nr. 19/1996" auf Seite 81 ff. einen Beitrag lesen mit dem Titel „Wie der antike Christ Paulus die Wirklichkeit sieht" und in Heft 20/1998 auf Seite 43 ff. unter dem Titel „Urchristentum und Mysterienreligionen" Warum konnte sich das Christentum durchsetzen?"

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